Case-Statement

Stephanie Hellstedt
www.albamygroup.com

„Als leidenschaftliche Unternehmerin war ich früher immer sehr produkt- und kundenzentriert, habe oft am Portfolio gefeilt und ständig Feuerwehr bei allen Kundenproblemen gespielt. Obwohl wir bereits über 20 Leute waren, habe ich damals viel zu wenig auf dem Radar gehabt, AM statt nur IM Unternehmen zu arbeiten. ich nahm mir also entsprechend so gut wie nie Zeit, um mir Gedanken darüber zu machen, wie ich denn mein Unternehmen eigentlich aufsetzen will und sollte. scale up hat mir genau hierfür dann das Rüstzeug gegeben und gezeigt, wie ich methodisch fundiert und strukturiert, Schritt für Schritt Klarheit darüber erhalte, wie meine Firma eigentlich laufen muss.

Gerade im Bereich People gab es viele neue spnnende Fragen und Erkenntnisprozesse: Wer sind mei- ne A Player? Wie und wo finde ich weitere davon? Und an welchen Stellen hatte ich Leute an Bord, die keine A Player waren und ohne es bewusst zu merken enorm viel Energie und Zeit frassen. Dabei haben mich zwei Leitsätze massgeblich getragen:

Erstens: First who, then what. Was nichts anderes bedeutet, als dass es zunächst wichtiger ist, darauf zu achten im INNEN die richtigen Leute an Bord zu haben als im AUSSEN neue Produkte und Kunden zu bedienen. Das war für mich der Durchbruch. Seit ich mehr darauf achte, im INNEN das Team gut auf- zustellen, geht das AUSSEN beinahe wie von selbst - und ich habe mein Leben zurück und muss nicht mehr permanent Feuerwehr spielen.

Entscheidend war hier für mich immer wieder, von Nikolai und den scale up Coaches dahingehend her- ausgefordert zu werden, das eigene Handeln tatsächlich zu hinterfragen. Das tat am Anfang oft weh, war aber am Ende immer gut, da ich die Leidenschaft spürte mit der sich Nikolai und Ralph tatsächlich für meine Sache einsetzten. Es war kein Programm dass da abgespult wurde. Es war echtes Interesse an meinem Unternehmen und am gesunden Wachstum meiners Businesses.

Gleichzeitig hat die leidenschaftliche Begleitung sehr geholfen, mir zu zeigen wie ich selbst diese Werkzeuge und Best Practices aus dem scale up Buch gut anwenden kann. Viele der vermeintlich schwierigen Entscheidungen sind durch die systematisierte Anwendung der Tools und Prozesse sehr klar geworden.

Der zweite Leitsatz lautet „es gibt keine schlechten Teams, nur schlechte Führungskräfte“ und war an- fänglich eine wirklich schwierigere Pille. Doch die konsequente Haltung, danach zu suchen wie ich die Situation beeinflussen kann, birgt eine unendliche Power und wahnsinnig viel Befreiung in sich. Gleich- zeitig viel mir auf, dass es anfänglich durchaus Mut und Zuspruch durch die scale upcoaches bedarf, diesen Satz in die Anwendung zu bringen. Heute, nachdem ich einige klare und harte Entscheidun- gen im Bereich der „People“ getroffen habe, sehe ich wie viel leichter und mit wie viel mehr Spass im gesamten Team und als Team wir das Unternehmen voran bringen. Ich bin nun nicht mehr der einzige der zieht. Sondern es ziehen alle – und zwar in die gleiche Richtung.”

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