Folgenübersicht
Frankly Speaking
Der offizielle scale up Podcast
Change Management & Widerstand gegen Veränderungen
- Transparenz & Menschlichkeit
Mit Organisationsentwickler Harald Schirmer
In dieser Folge spricht Frank mit Harald Schirmer, der auf über 30 Jahre Erfahrung in internationalen Großkonzernen zurückblickt – zuletzt in der digitalen Transformation bei Continental.
Das Gespräch geht dahin, wo es oft unbequem wird: weg von Modellen und hin zur Realität von Organisationen. Harald teilt, was er über Jahre in der Praxis gelernt hat – über Dynamiken, die man nicht im Lehrbuch findet, und warum viele gut gemeinte Ansätze in der Umsetzung scheitern. Eine Folge für alle, die Organisation nicht nur managen, sondern wirklich verstehen wollen.
Zum Schluss bleibt ein Satz hängen, der alles zusammenfasst: „Sorg dafür, dass Leute leuchtende Augen haben.“
Diese Episode geht direkt in die Tiefe – und räumt mit einigen Denkfehlern auf:
Warum Transformation mehr ist als Veränderung – und klassische Kontrolle durch Vereinfachung heute scheitert
Wie du Komplexität bewusst nutzt – mit Werten, Neugier und Selbstwirksamkeit als Stabilität
Was es braucht, damit Menschen vom „Müssen“ ins „Wollen“ kommen
Haralds Praxisprinzipien: Willing Ones, echte Freiwilligkeit – und: „Was niemand will, machen wir gemeinsam“
Warum Umfragen oft Placebo sind – und Fortschritt erst durch echten Dialog entsteht
Wie Open Calls Transparenz, Tempo und kollektive Intelligenz freisetzen
Harald Schirmer bringt 36 Jahre Erfahrung in internationalen Großkonzernen mit – an der Schnittstelle von Organisationsentwicklung, Leadership, Lernen und Change. Zuletzt hat er viele Jahre die digitale Transformation bei Continental mitgestaltet.
Mit Stationen in Entwicklung, Qualität, IT und HR fokussiert er sich auf nachhaltige Organisationsentwicklung und moderne Beteiligungsformate. Heute arbeitet er als Senior-Berater bei osb international und unterstützt Organisationen dabei, sich in komplexen Umfeldern wirksam weiterzuentwickeln.
Ich-Entwicklung: Komplexität führen
Mit Wirtschaftspsychologin Svenja Hofert
Warum sind Tools manchmal brilliant – und manchmal komplett wirkungslos? Warum drehen sich Diskussionen in Teams im Kreis? Und wieso ist „Transformation“ oft eher Hektik als Fortschritt?
In dieser Folge sprechen Frank und Svenja über Ich-Entwicklung und Entwicklungslogik: die (oft übersehene) Fähigkeit, Komplexität wahrzunehmen, zu verarbeiten und in Führung wirksam zu werden. Du bekommst pragmatische Ansätze, wie du als Unternehmer:in und Führungskraft Rahmenbedingungen schaffst, in denen Teams nicht nur schneller rennen – sondern besser denken, besser entscheiden und besser zusammenarbeiten.
Das nimmst du mit:
- Warum Menschen nicht „alle ungefähr gleich“ sind – und woran du Entwicklungslogik im Alltag erkennst
- Dimensionierung & Differenzierung: ein extrem praktischer Blick auf Komplexitätsfähigkeit
- Warum Ich-Entwicklung vor allem ein Führungsthema ist (und weniger ein „Mitarbeiterproblem“)
- Verlangsamung als Produktivitäts-Booster: Retros, Reflexion und raus aus dem Hamsterrad
- „Feedback des Feedbacks“: Die Mini-Intervention, die Gruppen schnell erwachsen macht
- Wie du Meetings/Workshops so moderierst, dass Leute sich wirklich zuhören (und nicht nur senden)
Weitere Links:
Svenja Hofert ist Wirtschaftspsychologin, Coach und Expertin für Führung und Organisationsentwicklung. Seit über 25 Jahren begleitet sie Führungskräfte und Unternehmen dabei, mit Komplexität, Veränderung und persönlicher Entwicklung bewusster umzugehen.
Als Autorin von über 30 Sachbüchern verbindet sie psychologische Tiefe mit der Praxis moderner Organisationen. Ihr Fokus liegt auf Ich-Entwicklung und Entwicklungslogik – also darauf, wie Menschen Komplexität wahrnehmen, reflektieren und daraus wirksame Entscheidungen in Führung und Zusammenarbeit ableiten.
Change Management und Widerstand gegen Veränderungen: Wachstumsschmerzen
Mit Organisationssoziologe Prof. Dr. Stefan Kühl
In dieser Folge spreche ich mit dem Organisationssoziologen Stefan Kühl (Uni Bielefeld, Metaplan) darüber, warum jede Organisation beim Wachsen unweigerlich formaler wird – und wieso genau das so oft als „Bürokratisierung“ erlebt wird. Stefan macht klar: Der geliebte Start-up-Spirit lässt sich nicht auf 2.000 Mitarbeitende „skalieren“. Stattdessen entstehen Inseln von Vertrauen inmitten von Hierarchie, Rollen und Prozessen – und das ist okay, wenn man es bewusst gestaltet.
Diese Episode liefert einen klaren Blick auf Organisationsrealität – ohne Mythos, ohne Romantik, aber voller wertvoller Orientierung:
Warum Skalierung immer auch den Verlust informaler Nähe bedeutet
Weshalb Bürokratie nicht das Problem ist, sondern ein Werkzeug, das richtig eingesetzt werden muss
Wie Kultur tatsächlich entsteht – und warum sie sich nicht einfach „beschließen“ lässt
Warum Standardisierung und Freiheitsgrade kein Entweder-Oder sind, sondern ein strategisch auszubalanciertes Spannungsfeld
Was CEOs von Schattenorganisationen lernen müssen, um wirklich wirksame Entscheidungen zu treffen
Warum Holokratie in der Praxis selten hält, was sie theoretisch verspricht
Dieses Gespräch öffnet den Blick für das, was in wachsenden Organisationen wirklich passiert – und macht Mut, sich diesen Dynamiken mit Klarheit und Gelassenheit zu stellen.
Stefan Kühl ist einer der führenden Organisationssoziologen Europas.
Er forscht seit Jahrzehnten über Strukturen, Entscheidungslogiken und Dynamiken in Unternehmen, Verwaltungen, Armeen und politischen Organisationen.
Als langjähriger Berater bei Metaplan begleitet er komplexe Veränderungsprozesse und hilft Führungsteams dabei, Organisationen realistisch zu verstehen – nicht so, wie man sie gerne hätte.
Stefan verbindet wissenschaftliche Tiefe mit pragmatischer Klarheit.
Er benennt Widersprüche, macht verborgene Muster sichtbar und liefert Denkanstöße, die Führungskräfte unmittelbar anwenden können.
Ein Gesprächspartner, der nicht belehrt, sondern den Blick schärft – und genau dadurch Führung wirksamer macht.
- Stefan’s Uni
- Stefan’s Beratung
- Leseempfehlung: Stefan’s neues Buch
„Führung und Gefolgschaft: Management im Nationalsozialismus und in der Demokratie“
Fachkräftemangel? Warum gute Mitarbeiter nicht kommen – und welche Recruiting-Strategien wirklich funktionieren
Mit Gründer & Unternehmer Max Kraft
In dieser Folge teilt Max, Inhaber der Pates AG, seine Erfahrungen als Unternehmer und die Herausforderungen, die mit dem Wachstum seines Unternehmens verbunden sind. Er spricht über die Bedeutung von Coaching und der Zusammenarbeit mit scale up. Und dann greift er noch tief in seine Schatzkiste aus 11 Jahren Recruiting.
Ich hab definitiv einiges gelernt und das wünsche ich euch auch!
Diese Episode bietet eine präzise Mischung aus Strategie, Führung und persönlicher Unternehmerentwicklung:
Wie Max den Sprung vom „operativ Getriebenen“ zum strukturierten CEO geschafft hat
Warum A-, B- und C-Player kein HR-Spielzeug sind, sondern strategische Stellhebel
Wie mutige Entscheidungen – auch unbequeme – Kultur und Performance befreien können
Was modernes Recruiting von klassischem Sales unterscheidet (Spoiler: fast nichts)
Warum Polarisierung im Employer Branding kein Risiko, sondern ein Filter ist
Wie man Recruiting-Funnels baut, die tatsächliche Ergebnisse liefern
Welche Rolle Sparring auf Augenhöhe spielt, um als Unternehmer klarer und mutiger zu handeln
Ein Gespräch, das zeigt, wie wichtig es ist, sich als Führungskraft weiterzuentwickeln – und wie viel leichter Wachstum wird, wenn die Grundlagen wirklich stimmen.
Max Kraft ist Gründer und CEO der Partis AG, spezialisiert auf Recruiting in der Pharma- und Medizintechnikbranche.
Er hat ein Unternehmen aufgebaut, das in einem extrem kompetitiven Markt erfolgreich wächst – und dabei konsequent auf Kultur, klare Rollen und saubere Strukturen setzt.
Max verbindet unternehmerische Ambition mit einer außergewöhnlichen Bereitschaft, sich selbst und sein Unternehmen weiterzuentwickeln.
Er denkt Recruiting nicht als HR-Prozess, sondern als Business-Engine – und lebt vor, wie moderne Organisationen Mitarbeiterqualität, Haltung und Performance miteinander verzahnen.
Seine Offenheit und sein analytischer Blick machen ihn zu einem spannenden Gesprächspartner für alle, die ihre Organisation nach vorn bringen wollen.
Nach dem ersten Sieg beginnt das eigentliche Spiel
Mit Handball-Weltmeister Dominik Klein
In dieser Folge vom scale up Podcast spreche ich mit Dominik Klein – Handball-Weltmeister von 2007. Ein Mann, der weiß, was es heißt, im Team zu gewinnen.
Wir reden aber nicht nur über Titel, sondern über das, was dahinter steckt: Dankbarkeit. Für Trainer, für Führungskräfte – und für Unternehmer. Wann wurdet ihr das letzte Mal gelobt? Und wie sehr braucht euer Team das von euch?
Außerdem sprechen wir über Kapitänsrollen in Teams – und darüber, was passiert, wenn eine Mannschaft auf einem Plateau landet.
Wie kommt man da wieder raus – zurück in Bewegung, zurück ins Wachstum?
Ein Gespräch über Leistung, Haltung – und echtes Teamgefühl.
Diese Episode liefert klare, praxisnahe Impulse für moderne Führung:
Wie Wertschätzung und Professionalität ein Umfeld für Spitzenleistung schaffen
Was Kapitäne im Sport auszeichnet – und warum Unternehmen solche Rollen dringend brauchen
Welche Dynamiken in Mannschaften entstehen und wie sich diese 1:1 auf Organisationen übertragen lassen
Warum Klarheit über Rollen, Prozesse und Kommunikation kein „Nice to have“, sondern ein Leistungsfaktor ist
Wie Verantwortung wirkt, wenn man sie wirklich übergibt – und nicht nur pro forma
Dominik spricht ungefiltert darüber, wie Teams durch Haltung, Disziplin und Vertrauen wachsen – und wie man als Führungskraft den Rahmen dafür setzt.
Weitere Links:
Dominik Klein ist Handball-Weltmeister, ehemaliger Nationalspieler und Champions-League-Sieger.
Über ein Jahrzehnt lang war er Teil eines der erfolgreichsten Teams Europas – und hat erlebt, was es braucht, um eine Mannschaft über Jahre hinweg auf Titelkurs zu halten.
Heute übersetzt er dieses Wissen als ARD-Experte, Speaker und Mitgestalter leistungsstarker Organisationen auf Vereins- und Projektebene.
Dominik steht für Klarheit, Teamorientierung und eine Haltung, die Verantwortung einfordert und inspiriert.
Er bringt Perspektiven mit, die Führungskräften helfen, Teams zu entwickeln, die nicht nur funktionieren – sondern gewinnen.
Warum Exit-Readiness schon heute wichtig ist
Mit Carlsquare-Gründer Mark Miller
In dieser Folge sprechen wir über eine Frage, die viele Unternehmer viel zu spät stellen: Was muss ich heute schon aufbauen, damit ein Exit später leicht wird – auch wenn ich noch weit weg bin? Spoiler: Exit-Fähigkeit ist oft einfach sauberes Skalieren.
Dazu habe ich Mark Miller, Co-Founder von Carlsquare, einer M&A-Boutique mit Fokus auf Tech, Software, Consumer und Life Science.
Und: Wenn du das Thema wirklich praktisch angehen willst – Marc und wir machen am 17. und 18. März einen intensiven 2-Tages-Workshop in Berlin.
Dieses Gespräch verbindet strategische Tiefe mit echter Praxis aus über 25 Jahren M&A-Erfahrung. Die Folge zeigt, wie Unternehmer heute die richtigen Weichen stellen, um später echte Optionen zu haben, ganz ohne Exit-Druck:
Warum Unternehmen nur dann wertvoll sind, wenn sie ohne den Gründer funktionieren
Wie Skalierung, Reporting und zweite Führungsebenen die Basis für Freiheit schaffen
Weshalb Zahlen erst dann Kraft entfalten, wenn sie eine verständliche Geschichte erzählen
Welche Abhängigkeiten Investoren sofort abschrecken und warum man sie früh adressieren muss
Warum gute Vorbereitung im Exit-Prozess mehr Einfluss hat als Verhandlungstaktik
Mark Miller ist Co-Founder von Carlsquare, einer internationalen M&A-Boutique mit Fokus auf Tech, Software, Consumer und Life Sciences.
Seit über 25 Jahren begleitet er Unternehmer bei Wachstum, Finanzierung, Zukäufen und Unternehmensverkäufen, in Europa und darüber hinaus.
Er kennt beide Seiten: den Aufbau eigener Unternehmen und die Perspektive von Investoren. Mark steht für Klarheit, Struktur und ehrliches Sparring auf Augenhöhe. Sein Anspruch ist nicht der schnelle Deal, sondern Unternehmen so aufzustellen, dass sie verständlich, unabhängig und nachhaltig wertvoll werden.
Ein Gesprächspartner, der Exit nicht als Ziel verkauft, sondern als logische Konsequenz guter Unternehmensführung.
Mentoring und Coaching für Unternehmer
Mit Unternehmercoach Stefan Merath
In diesem Gespräch tauchen wir gemeinsam ein in die Herausforderungen, Wendepunkte und Chancen des Unternehmertums:
Wie du erkennst, ob dein Unternehmen wirklich zu dir passt
Warum viele Wachstumsbremsen gar nicht im Markt liegen – sondern im System des Unternehmens
Was passiert, wenn ein Führungsteam ein gemeinsames Verständnis entwickelt
Weshalb Erfüllung ein viel stärkerer Kompass ist als Zufriedenheit
Wie regelmäßige Führungstage den Unterschied zwischen Chaos und Klarheit machen
Buchempfehlung:
Das Verunsicherungsbuch von Klaus Eidenschink
Stefan Merath ist seit Jahrzehnten einer der wichtigsten Unternehmerbegleiter im deutschsprachigen Raum.
Er hat selbst mehrere Unternehmen aufgebaut, verkauft, neu gestartet – und begleitet heute Unternehmerinnen und Unternehmer dabei, Organisationen zu schaffen, die wachsen und gleichzeitig ein erfülltes Leben ermöglichen.
Als Gründer von Unternehmercoach und Bestsellerautor bringt er eine seltene Mischung aus Erfahrung, Tiefgang und pragmatischer Klarheit mit.
Seine Sicht auf Führung, Wachstum und unternehmerische Verantwortung prägt seit Jahren die Arbeit vieler mittelständischer Unternehmen – und auch mein eigenes Denken.
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