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Frankly Speaking

Der offizielle scale up Podcast

Folge 17

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Dein Team ist nicht das Problem – dein System ist es

Mit Unternehmensberaterin Susanne Ringen

Wenn ein Team seine PS nicht auf die Straße bringt, liegt das an den Leuten, am System oder an der Führungskraft selbst? Susanne Ringen hat auf diese Frage eine klare Antwort: Sie arbeitet lieber am System als am Menschen. In dieser Folge erklärt sie, warum genau das der wirksamere Hebel ist.

Susanne ist Beraterin für Führung und Organisationsdesign. Bevor sie sich selbstständig machte, war sie IT-Projektleiterin und Personalchefin. Heute lebt und arbeitet sie in Deutschland und Norwegen und hat mit Tight-Loose-Tight ein norwegisches Führungsmodell als Erste in den deutschsprachigen Raum geholt.

Das Prinzip: Rahmen gemeinsam abstecken, Freiraum zum Experimentieren geben, verbindlich gemeinsam draufschauen. Statt fixer Ziele arbeitet man mit Hypothesen, die immer wieder überprüft werden. Ein Ansatz, der gerade in komplexen, dynamischen Märkten mehr Wirksamkeit schafft als starre Zielvorgaben. Viel Spaß beim eintauchen!

Diese Highlights nimmst du mit:

  • Abstrampeln ohne Wirkung: Warum Menschen sich aufreiben können, ohne etwas zu bewegen, und was die Organisationsstruktur damit zu tun hat
  • Die vier Dimensionen der Verantwortung: Sollen, Dürfen, Können, Wollen; das Modell, mit dem du checkst, ob wirklich die Person das Problem ist, bevor du sie dafür verantwortlich machst
  • Tight-Loose-Tight vs. OKRs: Wie das norwegische Führungsmodell konkret funktioniert und wo der entscheidende Unterschied zu klassischen Zielsystemen liegt
  • Fixe Ziele als Risiko: Warum starre Zielvorgaben in komplexen, volatilen Märkten mehr schaden als helfen
  • Finanzielle Transparenz: Ob und wie du deinen Mitarbeitenden sagen solltest, wenn es der Firma wirtschaftlich schlecht geht
  • Die operative Falle: Wie Gründer im Wachstum zum eigenen Flaschenhals werden und wie sie sich daraus lösen
  • Reibung zwischen Abteilungen: Warum es zwischen zwei Teams knarzen kann, ohne dass irgendjemand einen Fehler macht
  • Der Blick nach innen: Wie du als Führungskraft erkennst, dass das Problem weder am System noch an den Mitarbeitenden liegt, sondern an dir selbst
  • Susannes Buch „Berge, Trolle, tiefe Sehnsucht“: Die Geschichte einer gestressten Führungskraft, die auf dem norwegischen Olavsweg zur Selbsterkenntnis und zu Tight-Loose-Tight findet

Im Gespräch erwähnt:
Tight-Loose-Tight:

Susanne Ringen ist Beraterin für Agile Führung und Organisationsdesign. Als ehemalige IT-Projektleiterin und Personalleiterin kennt sie beide Seiten der Führungsrealität aus eigener Erfahrung. Heute lebt und arbeitet sie in Deutschland und Norwegen und hat das norwegische Führungsprinzip Tight-Loose-Tight als Erste im deutschsprachigen Raum bekannt gemacht. Gemeinsam mit dessen Erfinder Rune Ulvnes von CoWork entwickelt sie als Gründerin der ICH & WIR Academy Ausbildungsformate für Führungskräfte nach norwegischem Vorbild.

Ihr Ansatz: weg vom Menschen, hin zum System. Statt Konflikte und Leistungsprobleme direkt an der Person zu lösen, sucht sie zuerst nach den strukturellen Ursachen in der Organisation. Ihre Überzeugung: maximale Freiheit führt zu maximalen Ergebnissen, wenn der Rahmen dafür stimmt. Diese Haltung prägt auch ihr Buch „Berge, Trolle, tiefe Sehnsucht“, eine Erzählung über eine gestresste Führungskraft, die auf dem norwegischen Olavsweg zu genau dieser Erkenntnis findet.

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Folge 16

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Warum dein Organigramm dein Unternehmen langsamer macht

Mit Unternehmensberater & Autor Niels Pfläging

Premiere bei Frankly Speaking: Niels Pfläging ist der erste Gast, der zum zweiten Mal dabei ist. Diesmal wollte ich vor allem wissen: Was mache ich, wenn Menschen die ganze Verantwortung in einer Zellstruktur gar nicht haben wollen? Niels‘ Antwort führt über ein Gedicht von Rilke – den Panther hinter tausend Stäben. Und sie hat mich nicht mehr losgelassen.

Außerdem erfahrt ihr, warum Niels extra nach Philadelphia gefahren ist, um das Grab von Frederick Taylor zu besuchen. Viel Spaß!

Diese Highlights nimmst du mit:

  • P&L-Verantwortung: Will das eigentlich jeder – und was passiert, wenn jemand partout nicht will?
  • Menschen wie Menschen behandeln: Was das im unternehmerischen Kontext konkret bedeutet – und warum viele Organisationen es verlernt haben.
  • Die nicht-rentable Zelle: Warum „Was mache ich damit?“ schon die falsche Frage ist – und wer die richtige stellen sollte.
  • Schnittstelle vs. Nahtstelle: Wie zwei Teams von trennenden Regelungen zu echten Vereinbarungen kommen – und was Kleidung damit zu tun hat.
  • Externe Leistungen & Zentrumszellen: Wo Peripheriezellen frei einkaufen dürfen – und was mit Zentrumszellen passiert, die sich nicht mehr finanzieren können.
  • Organisationshygiene: Warum Organisationen immer mehr drauflegen – und was es braucht, endlich auch Dinge abzuschaffen.
  • Vorder- und Hinterbühne: Was da passiert, wo kein Licht hinfällt – und ob man die Hinterbühne überhaupt wegbekommen kann.
  • Das Titelseiten-Prinzip: Ein einfacher Selbstcheck für alles, was auf der Hinterbühne passiert.
  • Frauen & Führung: Was passiert, wenn eine Organisation auf der Vorderbühne Diversity predigt – und auf der Hinterbühne Frauen mit Kindern systematisch nicht befördert.

Weitere Links:

Niels Pfläging ist Unternehmer, Berater und Autor – und seit über 20 Jahren einer der schärfsten Managementkritiker im deutschsprachigen Raum. Er ist Mitgründer von Red42 und des BetaCodex Network, das Organisationen bei der Transformation von zentraler Steuerung hin zu echter Dezentralisierung begleitet. Sein Bestseller „Komplexithoden“ erschien 2025 in einer komplett überarbeiteten Neuauflage.

Was Niels von anderen unterscheidet: Er verbindet provokante Thesen mit handfester Theorie – und scheut keine Konfrontation mit dem, was in Unternehmen als selbstverständlich gilt. Fixierte Ziele, Budgetplanung, Mitarbeiterbeurteilung – für ihn sind das keine Werkzeuge, sondern Relikte einer Denkweise, die in komplexen Märkten aktiv schadet. Sein Ansatz: Organisationen nicht optimieren, sondern grundlegend anders denken.

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Bücher von Niels:
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Folge 15

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Fixierte Ziele sind des Teufels – und Budgetplanung gehört abgeschafft

Mit Unternehmensberater & Autor Niels Pfläging

Fixierte Ziele sind des Teufels. Budgetplanung abschaffen. Mitarbeiterbeurteilung auf den Müllhaufen der Geschichte. Niels Pfläging nimmt kein Blatt vor den Mund – und hat dabei die Theorie im Rücken, die das untermauert.

In dieser Folge geht es um eine Unterscheidung, die alles verändert: Blau und Rot. Kompliziert und komplex. Was sich nach Theorie anhört, ist in der Praxis hochrelevant – für Führung, Organisationsdesign und sogar für den Umgang mit KI. Niels zeigt, warum die meisten Managementinstrumente, die wir für selbstverständlich halten, in komplexen Märkten nicht nur wirkungslos sind, sondern aktiv schaden.

Mittendrin wird es persönlich: Niels nimmt sich live die Ziele dieses Podcasts vor – und Frank lernt am eigenen Beispiel, was relative Ziele wirklich bedeuten und warum fixierte Ziele uns systematisch schlechter machen. Dies ist Teil eins von zwei Folgen mit Niels Pfläging.

Diese Highlights nimmst du mit:

  • Dezentralisierung: Warum sie in komplexen Märkten keine Option ist – sondern die Voraussetzung für Handlungsfähigkeit.
  • KI und Reflexion: Warum das Arbeiten mit KI-Tools mehr kritisches Denken erfordert – nicht weniger.
  • Beeinflussungs- und Verantwortungsstrecke: Warum beide identisch sein müssen – und Delegation eine Fake-Nummer ist.
  • Zellstrukturdesign: Wie kleine, dezentrale Teams mit eigenen Kunden und eigener Gewinn- und Verlustrechnung Organisationen wirklich handlungsfähig machen.
  • Unternehmensplanung: Warum Jahresplanung in komplexen Märkten wissenschaftlich gesehen Hokuspokus ist.
  • Mitarbeiterintelligenz: Wie du die vorhandene Intelligenz deiner Mitarbeitenden endlich nutzbar machst – anstatt sie zu blockieren.
  • Kinderzimmer und relative Ziele: Was Kindererziehung mit moderner Unternehmensführung gemeinsam hat – und was beides kaputt macht.
  • Fixierte Ziele: Was wirklich auf der Strecke bleibt – in der Organisation und in der Beziehung.

Weitere Links (Im Gespräch erwähnt):

Niels Pfläging ist Unternehmer, Berater und Autor – und seit über 20 Jahren einer der schärfsten Managementkritiker im deutschsprachigen Raum. Er ist Mitgründer von Red42 und des BetaCodex Network, das Organisationen bei der Transformation von zentraler Steuerung hin zu echter Dezentralisierung begleitet. Sein Bestseller „Komplexithoden“ erschien 2025 in einer komplett überarbeiteten Neuauflage.

Was Niels von anderen unterscheidet: Er verbindet provokante Thesen mit handfester Theorie – und scheut keine Konfrontation mit dem, was in Unternehmen als selbstverständlich gilt. Fixierte Ziele, Budgetplanung, Mitarbeiterbeurteilung – für ihn sind das keine Werkzeuge, sondern Relikte einer Denkweise, die in komplexen Märkten aktiv schadet. Sein Ansatz: Organisationen nicht optimieren, sondern grundlegend anders denken.

Niels Pfläging – LinkedIn

Bücher von Niels Pfläging:

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Folge 14

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Alle arbeiten.
Trotzdem passiert nichts.

Mit Organisationsexperte Dr. Klaus Leopold

 

Warum kommen in vielen Unternehmen so wenige Ergebnisse raus, obwohl alle so beschäftigt sind? Und was hat das mit der Art zu tun, wie Teams zusammenarbeiten – oder eben nicht?

In dieser Folge spricht Frank Steffen mit Klaus Leopold – Informatiker, Kanban-Pionier und Entwickler des Flight-Levels-Frameworks. Klaus begleitet Organisationen weltweit dabei, wirklich lieferfähig zu werden. Mit über 1.000 Workshop-Teilnehmern pro Jahr bringt er nicht Theorie, sondern Praxis.

Diese Folge ist für alle, die Unternehmen, Teams oder Organisationen führen und sich fragen, warum trotz viel Aufwand so wenig Ergebnis rauskommt.

Diese Highlights nimmst du mit:

  • Was Kanban wirklich bedeutet: Warum der Shift von Ressourcenauslastung zu Flussdenken alles verändert
  • Agile Lieferfähigkeit: Was sie wirklich bedeutet – und warum Agilität auf Team-Ebene oft nichts bringt
  • Flight Levels 1, 2 und 3: Was sich dahinter verbirgt – und warum man fast immer auf Level 2 anfangen sollte
  • Wertströme sichtbar machen: Wie Teams erkennen, wo das Problem wirklich liegt
  • Metriken durch die Hintertür: Wie eine einzige Frage den Unterschied macht
  • Systeme statt Helden: Warum gute Systeme normalen Menschen ermöglichen, täglich gute Arbeit zu leisten

 

Klaus Leopold – Flight Levels

Dr. Klaus Leopold ist Informatiker, Managementberater und Erfinder des Flight-Levels-Frameworks. Als Gründer von LEANability und der Flight Levels Academy begleitet er Organisationen weltweit dabei, Arbeit über Teams, Ebenen und Wertströme hinweg wirksam zu gestalten. Mit über 1.000 Workshop-Teilnehmern pro Jahr und mehreren Büchern – darunter Flight Levels und Agilität neu denken – ist er einer der gefragtesten Experten für Business Agility im deutschsprachigen Raum.

Klaus arbeitet am konkreten System – und stellt dabei immer dieselbe Frage: Warum wird trotz vieler Aktivität so wenig Wirksames fertig? Die Antwort findet er nicht auf Team-Ebene, sondern dort, wo Strategie, Koordination und Umsetzung zusammenspielen – oder eben nicht.

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Folge 13

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Warum dir niemand ehrliches Feedback gibt

Mit Organisationsberater & Executive Coach
Dr. Klaus Eidenschink

Was passiert, wenn du deinem Chef Feedback geben willst – aber nicht kannst? Und was hat das mit deinen Eltern zu tun?

Klaus Eidenschink ist Psychotherapeut, Organisationsberater und Gruppendynamiker mit über 40 Jahren Erfahrung in der Arbeit mit Menschen, Teams und Organisationen. Er denkt dort weiter, wo die meisten aufhören – und scheut dabei keine unbequemen Wahrheiten.

In dieser Folge gehen Frank und Klaus einer der meistunterschätzten Fragen im Führungsalltag nach: Warum schweigen Teams – und was müsste sich verändern, damit ehrliches Feedback überhaupt möglich wird.

Diese Highlights nimmst du mit:

  • Warum Feedback scheitert: Nicht weil die Botschaft falsch ist – sondern weil die Veränderungskompetenz fehlt.
  • Absichtslosigkeit als Schlüssel: Warum jede erfolgreiche Intervention damit beginnt, das eigene Ergebnis loszulassen.
  • Angst und Rolle: Warum Führungskräfte allein durch ihre Position Ängste auslösen – unabhängig vom Charakter.
  • Eltern und Chef: Wie früh erlernte Muster im Umgang mit Autoritäten noch heute dein Verhalten gegenüber Vorgesetzten steuern.
  • Sicherheit neu denken: Warum Sicherheit eine Illusion ist – und was es stattdessen bedeutet, sicher im Umgang mit Unsicherheit zu werden.
  • Die unterschätzte Kernkompetenz: Warum die Fähigkeit, mit unangenehmen Gefühlen umzugehen, wichtiger ist als jede Strategie.

 

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Klaus Eidenschink ist Organisationsberater, Psychotherapeut und Gruppendynamiker mit über 40 Jahren Erfahrung in der Arbeit mit Menschen, Teams und Organisationen. Als Gründer des HEPHAISTOS Coaching-Zentrums München hat er eines der renommiertesten Aus- und Fortbildungsinstitute für Coaches und Berater im deutschsprachigen Raum aufgebaut. Er berät und coacht Top-Management in Konzernen und mittelständischen Unternehmen – in Fragen von Konflikt, Veränderung und Führung.

Sein Ansatz vereint Systemtheorie, Gruppendynamik, humanistische Psychotherapie und Organisationspsychologie zu einer eigenständigen Metatheorie der Veränderung. Klaus denkt dort weiter, wo andere aufhören – und bringt das in mehreren Büchern auf den Punkt, darunter „Das Verunsicherungsbuch“ und „Die Kunst des Konflikts“. Wer mit ihm arbeitet, bekommt keine beruhigenden Antworten – sondern die richtigen Fragen.

 

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Folge 12

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Der Grund, warum weniger Features oft mehr Umsatz bringen

Mit Preispsychologe Prof. Dr. Florian Bauer & Energieforscher Dr. Andrej Guminski

Wie viel ist dein Produkt wert? Deine Kunden wissen es nicht. Und das ist die beste Nachricht, die du bekommen kannst, denn du kannst es mitgestalten.

In dieser Folge, dem ersten Frankly Speaking mit zwei Gästen, trifft Frank auf Preispsychologe Prof. Dr. Florian Bauer und Dr. Andrej Guminski von der FFE. Die FFE will ihr erstes skalierbares Datenprodukt auf den Markt bringen. Florian zeigt live, wie man dabei vorgeht: von der Inside-Out- zur Outside-In-Perspektive, von der Produktbündelung zum richtigen Preismodell, bis zu der Frage, warum weniger Features oft mehr Umsatz bedeuten.

Pricing ist keine Zahl. Es ist eine Entscheidungsarchitektur. Und die baut man besser, bevor der erste Kunde fragt.

Diese Highlights nimmst du mit:

  • Inside-Out vs. Outside-In: Warum die meisten Gründer ihr Produkt aus der falschen Perspektive bauen und was der Wechsel zur Kundensicht verändert.
  • Produktbündelung nach Kundenwert: Wie man ein Produkt zerlegt und daraus ein Portfolio baut, das Kunden wirklich verstehen.
  • Die 4-Felder-Matrix: Welche Features reingehören, welche raus und warum weniger oft mehr verkauft.
  • Preismodell vor Preishöhe: Ownership, Subscription und Performance – warum die Höhe das Letzte ist, worüber man nachdenken sollte.
  • Zahlungsbereitschaft ist kein fester Wert: Warum Kunden keine Preisvorstellung haben und wie man sie aktiv mitgestaltet.
  • Referenzieren als Verkaufsstrategie: Wie man durch das eigene Portfolio Preisanker setzt und Kunden in die richtige Entscheidung lenkt.
  • Nutzungsroutine schlägt Kaufabschluss: Warum ein Kunde erst dann wirklich gebunden ist, wenn er das Produkt regelmäßig nutzt.

 

Buchtipp:Der unvernünftige Kunde“ von Prof. Dr. Florian Bauer (Exemplar kann direkt bei Florian per E-Mail angefragt werden)

Prof. Dr. Florian Bauer ist Managing Director bei Accenture Strategy und einer der führenden Experten für Preispsychologie und Preisstrategie weltweit. Er studierte Psychologie an der TU Darmstadt sowie am MIT und Harvard, promovierte und gründete 1999 Vocatus, eine Beratungsboutique, die er 25 Jahre lang aufbaute und 2024 in Accenture Strategy überführte.

Sein Ansatz verbindet Entscheidungspsychologie mit strategischer Preisberatung. Die zentrale These: Menschen treffen Kaufentscheidungen nicht rational, sondern machen systematisch vorhersagbare Fehler. Wer das versteht, baut bessere Produkte, bessere Preismodelle und überzeugt Kunden, ohne sie zu überfordern.


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Dr. Andrej Guminski ist Managing Director der Forschungsstelle für Energiewirtschaft (FFE) und seit über zehn Jahren einer der zentralen Köpfe der unabhängigen Energieforschung in Deutschland. Er promovierte an der TU München und lehrt dort Energiewirtschaft und Carbon Management.

Die FFE steht für wissenschaftsbasierte, datengetriebene Beratung rund um die Energiewende: neutral, unabhängig und ohne Parteizugehörigkeit oder Grundfinanzierung. Andrej verbindet akademische Tiefe mit praxisnaher Umsetzung: von der industriellen Transformation über Wasserstofftechnologien bis hin zu Energiemarktszenarien.


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Folge 11

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Wenn deine Prozesse chaotisch sind, skaliert nur dein Problem

Mit Prozessexperte Prof. Dr. Jan vom Brocke

Du glaubst, du hast deine Prozesse im Griff? Jan vom Brocke hat mal einen Prozess analysiert, den ein Unternehmen für simpel hielt – sieben Schritte, linear, kein Problem. Rausgekommen sind 70.000 verschiedene Varianten, wie der Prozess in zwei Jahren tatsächlich ausgeführt wurde.

In dieser Folge reden wir darüber, warum Wachstum vielleicht das falsche Ziel ist, was Atmungsfähigkeit wirklich bedeutet – und wie du den echten Pulsschlag deines Unternehmens hörbar machst.

Diese Highlights nimmst du mit:

  • Erst Strategie, dann Technologie: Bevor du über KI nachdenkst, musst du wissen, wohin du überhaupt willst.
  • Wachstum vs. Atmungsfähigkeit: Warum Anpassungsfähigkeit das wichtigere Unternehmensziel ist.
  • 70.000 Varianten eines „simplen“ Prozesses: Was diese Zahl über den Realitätsverlust in Organisationen aussagt.
  • Prozesse, wie sie wirklich laufen: Wie Process Mining zeigt, was tatsächlich passiert – nicht was du glaubst.
  • Warum klassisches Prozessmanagement oft schadet: Welche Fehler Berater und Unternehmen machen – und was du stattdessen tust.
  • Kontext-Sensitivität: Warum nicht jeder Prozess gleich gemanagt werden darf.
  • Prozesse dauerhaft verankern: Wie Ownership und Governance dafür sorgen, dass Prozessdenken nicht versandet.

 

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Prof. Dr. Jan vom Brocke ist Inhaber des Lehrstuhls für Wirtschaftsinformatik an der Universität Münster und Direktor des Europäischen Forschungszentrums ERCIS. Die Stanford University zählt ihn zu den Top 0,5 % der meistzitierten Wissenschaftler weltweit. Er berät DAX- und Fortune-500-Unternehmen – darunter Siemens, Audi und Hilti – und übersetzt Wissenschaft direkt in Unternehmenspraxis.

Sein Spezialgebiet: Process Science. Jan zeigt Unternehmen, wie ihre Prozesse wirklich laufen – nicht wie sie glauben, dass sie laufen. Mit datengetriebenen Methoden wie Process Mining macht er den echten Pulsschlag von Organisationen sichtbar. Sein Ansatz ist konsequent evidenzbasiert – und liefert damit eine Grundlage für Entscheidungen, die über Meinungen hinausgehen.


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Folge 10

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Was eine Führungskraft wirklich können muss

Mit Organisationsentwickler
Dr. Holger Schubert

Führung ist kein Titel. Es ist eine Haltung und die lässt sich lernen. Aber nicht in einem Wochenend-Workshop.

Holger Schubert begleitet seit über 26 Jahren Führungskräfte, Teams und Organisationen und er sieht immer wieder dasselbe Muster: Probleme werden personalisiert, obwohl das System sie produziert. Struktur schafft Verhalten. Wer befördert wird, definiert die echte Kultur und nicht das, was auf den Plakaten steht.

  • Was eine Führungskraft wirklich können muss und was die meisten davon verletzen
  • Rollenklarheit als unterschätzter Erfolgsfaktor: Warum viele Probleme dort beginnen
  • Struktur schafft Verhalten: Warum das „Personalproblem“ meist keins ist
  • Wer befördert wird, definiert die Kultur, nicht die Plakate an der Wand
  • Coach und Chef gleichzeitig: Wann es funktioniert und wann es übergriffig wird
  • Härte vs. Klarheit: Wo der Unterschied liegt und warum er alles verändert
  • Feedback Sandwich: Warum es oft mehr schadet als nützt
  • Was ein gutes Führungskräfte-Ausbildungsinstitut ausmacht und woran du schlechte erkennst
  • Warum Persönlichkeitsentwicklung Zeit braucht und ein Wochenendkurs nicht reicht
  • Wann du eine Führungskraft aus ihrer Rolle nehmen solltest und wann du erst dich selbst hinterfragen musst

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Dr. Holger Schubert ist Organisationsentwickler, Berater und Lehrtrainer mit über 26 Jahren Erfahrung in der Begleitung von Menschen, Teams und Unternehmen in Veränderungs- und Wachstumssituationen. Mit seinem Unternehmen facilitate change arbeitet er dort, wo es komplex wird: wenn Strukturen nicht mehr tragen, Rollen verschwimmen oder Führung schlicht nicht funktioniert.

Sein Ansatz ist systemisch: Er fragt nicht, wer das Problem ist, sondern warum das System es produziert. Und er bringt dabei einen seltenen Mix mit: Naturwissenschaftler, früher Payback-Mitarbeiter, mehrfacher Startup-Builder, langjähriger Unternehmensberater und Lehrtrainer in der Ausbildung für systemisches Coaching am IFW München.

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Folge 9

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Generation Z ist nicht das Problem
– schlechte Führung ist es

Mit Change-Expertin, Anwältin & Autorin
Susanne Nickel

Generation Z bringt neue Erwartungen in die Arbeitswelt: mehr Sinn, mehr Mitsprache, mehr Sicherheit – und oft weniger Toleranz für Dauerstress, Konflikte und „klassische Arbeitslogiken“. Susanne Nickel ordnet das ein: Was ist Sozialisierung, was ist Krisenerfahrung (Corona, Dauerkrisenmodus), was ist Führungsverhalten?

Das Gespräch bleibt nicht bei der Debatte stehen, sondern wird sehr praktisch: Wie baust du als Arbeitgeber eine Beziehungsebene, die Entwicklung möglich macht – ohne „Therapie im Unternehmen“? Wie nutzt du kurze, timeboxte Feedback-Loops statt endloser Gespräche? Wie gehst du mit Konfliktvermeidung um? Und wie bringst du Generationen über Generationen-Mediation und Reverse Mentoring zusammen?

Diese Highlights nimmst du mit:

  • Warum Susanne ihr Buch als Debattenbuch für Unternehmen geschrieben hat (nicht als Erziehungsratgeber)
  • Geringe Belastungs-/Frustrationstoleranz: Verständnis & Entwicklung statt „Abwertung“
  • Führung heute: weniger ZDF-Führung, mehr Beziehung & Coaching-Skills
  • „Zuhause im Unternehmen“: psychologische Sicherheit pragmatisch gedacht – mit Regeln & Klarheit
  • Nachbeelterung (aus dem Schema-Coaching abgeleitet): Entwicklungsraum geben, ohne Therapeut:in zu sein
  • Pragmatik für volle Kalender: 2×20-Minuten Feedback-Loops statt „großer Gespräche“
  • Konflikte: Konflikttypen erkennen (Kampf/Anpassung/Vermeidung) & Wertschätzung als Türöffner
  • Generationen-Mediation: Bedürfnisse verbinden, nicht Themen spalten
  • Reverse Mentoring: voneinander lernen, Wertschätzung in beide Richtungen

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Susanne Nickel ist Change-Expertin, Juristin und Autorin mit einem klaren Blick auf die Herausforderungen der modernen Arbeitswelt. Seit vielen Jahren begleitet sie Unternehmen und Führungskräfte dabei, Veränderung, Führung und Zusammenarbeit über Generationen hinweg wirksam zu gestalten.

In ihrer Arbeit verbindet sie Praxis aus Change-Projekten mit einem tiefen Verständnis für die Dynamiken zwischen den Generationen. Ihr Fokus: warum klassische Führungsansätze bei der Generation Z oft nicht mehr greifen – und was es stattdessen braucht, damit Zusammenarbeit wirklich funktioniert.

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Folge 8

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Sinn in der Arbeit ist mehr als Purpose

Mit Wirtschaftspsychologe Dr. Nico Rose

Purpose ist wichtig – aber Purpose ist nicht gleich Sinn. In dieser Folge geht Frank Steffen mit Nico Rose (Psychologe, Ex-Führungskraft, Ex-Professor, Positive-Psychologie-Experte, Metalhead) dahin, wo es weh tut: Warum viele „Purpose-Initiativen“ eher kommunikativ herbeigeredet wirken, warum große Business-Gurus manchmal mit Survivorship Bias arbeiten – und was stattdessen wirklich hilft, damit Menschen Sinn in Arbeit erleben.

Ihr steigt tief ein in ein pragmatisches Modell (2×2), das Sinnquellen greifbar macht: Tun/Sein und für mich/für andere. Dann geht’s weiter zu Identität (wie sie sich verflüssigt und neu formt), zu Führung als Ohnmacht aushalten lernen, und zu Vertrauen als konkreter Hebel – bis hin zu einem DM-Beispiel, das zeigt, wie Kultur über Prozesse spürbar wird.

Und zum Schluss: Change ist oft nicht Angst vor dem Neuen – sondern Widerstand gegen die Entwertung des Alten. Nico bringt dafür ein geniales Bild mit: den Ben & Jerry’s Flavor Graveyard.

Diese Highlights nimmst du mit:

  • Warum „Start with Why“ oft zu kurz greift: Purpose ist nur ein Regler unter vielen fürs Sinnerleben
  • Die 2×2-Matrix: Sinnquellen über Tun/Sein & für mich/für andere (Resonanzachsen)
  • Identität als etwas Fließendes: Phasen von Verflüssigung & Neubildung brauchen Pause & Reflexion
  • Führung heißt nicht „alter Job & bisschen People-Kram“ → sonst landest du im Micromanagement
  • Das Führungsparadox: Mit Aufstieg wirst du mächtiger und ohnmächtiger zugleich
  • Vertrauen praktisch: „+5 Punkte Vertrauen“ – woran merken andere das in deinem Verhalten?
  • Change Lag: Menschen wehren sich oft nicht gegen das Neue, sondern gegen die Negation des Alten → Abschiedskompetenz / Trauerkompetenz
  • „Can’t fill from an empty cup“: Pausen im Alltag sind keine Wellness – sondern Führungsfähigkeit
 
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Nico Rose ist Wirtschaftspsychologe und Autor mit einem klaren Fokus auf die psychologischen Grundlagen von Führung und Zusammenarbeit. Er beschäftigt sich intensiv mit Themen wie Sinn (Purpose), Motivation und moderner Führung – immer mit einem kritischen Blick auf gängige Management-Trends.

Nach vielen Jahren in der Konzernwelt bringt er heute seine Perspektive als Berater, Speaker und Autor ein. Sein Ansatz: Führung nicht als Methode zu verstehen, sondern als psychologisches Spannungsfeld zwischen Verantwortung, Wirkung und menschlichem Verhalten.

Nico’s Homepage

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Folge 7

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Change Management & Widerstand gegen Veränderungen
- Transparenz & Menschlichkeit

Mit Organisationsentwickler Harald Schirmer

In dieser Folge spricht Frank mit Harald Schirmer, der auf über 30 Jahre Erfahrung in internationalen Großkonzernen zurückblickt – zuletzt in der digitalen Transformation bei Continental.

Das Gespräch geht dahin, wo es oft unbequem wird: weg von Modellen und hin zur Realität von Organisationen. Harald teilt, was er über Jahre in der Praxis gelernt hat – über Dynamiken, die man nicht im Lehrbuch findet, und warum viele gut gemeinte Ansätze in der Umsetzung scheitern. Eine Folge für alle, die Organisation nicht nur managen, sondern wirklich verstehen wollen.

Zum Schluss bleibt ein Satz hängen, der alles zusammenfasst: „Sorg dafür, dass Leute leuchtende Augen haben.“

Diese Episode geht direkt in die Tiefe – und räumt mit einigen Denkfehlern auf:

  • Warum Transformation mehr ist als Veränderung – und klassische Kontrolle durch Vereinfachung heute scheitert

  • Wie du Komplexität bewusst nutzt – mit Werten, Neugier und Selbstwirksamkeit als Stabilität

  • Was es braucht, damit Menschen vom „Müssen“ ins „Wollen“ kommen

  • Haralds Praxisprinzipien: Willing Ones, echte Freiwilligkeit – und: „Was niemand will, machen wir gemeinsam“

  • Warum Umfragen oft Placebo sind – und Fortschritt erst durch echten Dialog entsteht

  • Wie Open Calls Transparenz, Tempo und kollektive Intelligenz freisetzen

Keynote zum Vortrag „Community Leadership“

Harald Schirmer bringt 36 Jahre Erfahrung in internationalen Großkonzernen mit – an der Schnittstelle von Organisationsentwicklung, Leadership, Lernen und Change. Zuletzt hat er viele Jahre die digitale Transformation bei Continental mitgestaltet.

Mit Stationen in Entwicklung, Qualität, IT und HR fokussiert er sich auf nachhaltige Organisationsentwicklung und moderne Beteiligungsformate. Heute arbeitet er als Senior-Berater bei osb international und unterstützt Organisationen dabei, sich in komplexen Umfeldern wirksam weiterzuentwickeln.

Harald’s Homepage & Blog“

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Folge 6

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Ich-Entwicklung: Komplexität führen

Mit Wirtschaftspsychologin Svenja Hofert

Warum sind Tools manchmal brilliant – und manchmal komplett wirkungslos? Warum drehen sich Diskussionen in Teams im Kreis? Und wieso ist „Transformation“ oft eher Hektik als Fortschritt?

In dieser Folge sprechen Frank und Svenja über Ich-Entwicklung und Entwicklungslogik: die (oft übersehene) Fähigkeit, Komplexität wahrzunehmen, zu verarbeiten und in Führung wirksam zu werden. Du bekommst pragmatische Ansätze, wie du als Unternehmer:in und Führungskraft Rahmenbedingungen schaffst, in denen Teams nicht nur schneller rennen – sondern besser denken, besser entscheiden und besser zusammenarbeiten.

Das nimmst du mit:

  • Warum Menschen nicht „alle ungefähr gleich“ sind – und woran du Entwicklungslogik im Alltag erkennst
  • Dimensionierung & Differenzierung: ein extrem praktischer Blick auf Komplexitätsfähigkeit
  • Warum Ich-Entwicklung vor allem ein Führungsthema ist (und weniger ein „Mitarbeiterproblem“)
  • Verlangsamung als Produktivitäts-Booster: Retros, Reflexion und raus aus dem Hamsterrad
  • „Feedback des Feedbacks“: Die Mini-Intervention, die Gruppen schnell erwachsen macht
  • Wie du Meetings/Workshops so moderierst, dass Leute sich wirklich zuhören (und nicht nur senden)

Weitere Links:

Svenja Hofert ist Wirtschaftspsychologin, Coach und Expertin für Führung und Organisationsentwicklung. Seit über 25 Jahren begleitet sie Führungskräfte und Unternehmen dabei, mit Komplexität, Veränderung und persönlicher Entwicklung bewusster umzugehen.

Als Autorin von über 30 Sachbüchern verbindet sie psychologische Tiefe mit der Praxis moderner Organisationen. Ihr Fokus liegt auf Ich-Entwicklung und Entwicklungslogik – also darauf, wie Menschen Komplexität wahrnehmen, reflektieren und daraus wirksame Entscheidungen in Führung und Zusammenarbeit ableiten.

Erfahre mehr über Svenja

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Folge 5

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Change Management und Widerstand gegen Veränderungen: Wachstumsschmerzen

Mit Organisationssoziologe Prof. Dr. Stefan Kühl

In dieser Folge spreche ich mit dem Organisationssoziologen Stefan Kühl (Uni Bielefeld, Metaplan) darüber, warum jede Organisation beim Wachsen unweigerlich formaler wird – und wieso genau das so oft als „Bürokratisierung“ erlebt wird. Stefan macht klar: Der geliebte Start-up-Spirit lässt sich nicht auf 2.000 Mitarbeitende „skalieren“. Stattdessen entstehen Inseln von Vertrauen inmitten von Hierarchie, Rollen und Prozessen – und das ist okay, wenn man es bewusst gestaltet.

Diese Episode liefert einen klaren Blick auf Organisationsrealität – ohne Mythos, ohne Romantik, aber voller wertvoller Orientierung:

  • Warum Skalierung immer auch den Verlust informaler Nähe bedeutet

  • Weshalb Bürokratie nicht das Problem ist, sondern ein Werkzeug, das richtig eingesetzt werden muss

  • Wie Kultur tatsächlich entsteht – und warum sie sich nicht einfach „beschließen“ lässt

  • Warum Standardisierung und Freiheitsgrade kein Entweder-Oder sind, sondern ein strategisch auszubalanciertes Spannungsfeld

  • Was CEOs von Schattenorganisationen lernen müssen, um wirklich wirksame Entscheidungen zu treffen

  • Warum Holokratie in der Praxis selten hält, was sie theoretisch verspricht

Dieses Gespräch öffnet den Blick für das, was in wachsenden Organisationen wirklich passiert – und macht Mut, sich diesen Dynamiken mit Klarheit und Gelassenheit zu stellen.

Stefan Kühl ist einer der führenden Organisationssoziologen Europas.
Er forscht seit Jahrzehnten über Strukturen, Entscheidungslogiken und Dynamiken in Unternehmen, Verwaltungen, Armeen und politischen Organisationen.
Als langjähriger Berater bei Metaplan begleitet er komplexe Veränderungsprozesse und hilft Führungsteams dabei, Organisationen realistisch zu verstehen – nicht so, wie man sie gerne hätte.

Stefan verbindet wissenschaftliche Tiefe mit pragmatischer Klarheit.
Er benennt Widersprüche, macht verborgene Muster sichtbar und liefert Denkanstöße, die Führungskräfte unmittelbar anwenden können.
Ein Gesprächspartner, der nicht belehrt, sondern den Blick schärft – und genau dadurch Führung wirksamer macht.

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Folge 4

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Fachkräftemangel? Warum gute Mitarbeiter nicht kommen – und welche Recruiting-Strategien wirklich funktionieren

Mit Gründer & Unternehmer Max Kraft

In dieser Folge teilt Max, Inhaber der Pates AG, seine Erfahrungen als Unternehmer und die Herausforderungen, die mit dem Wachstum seines Unternehmens verbunden sind. Er spricht über die Bedeutung von Coaching und der Zusammenarbeit mit scale up. Und dann greift er noch tief in seine Schatzkiste aus 11 Jahren Recruiting.

Ich hab definitiv einiges gelernt und das wünsche ich euch auch!

Diese Episode bietet eine präzise Mischung aus Strategie, Führung und persönlicher Unternehmerentwicklung:

  • Wie Max den Sprung vom „operativ Getriebenen“ zum strukturierten CEO geschafft hat

  • Warum A-, B- und C-Player kein HR-Spielzeug sind, sondern strategische Stellhebel

  • Wie mutige Entscheidungen – auch unbequeme – Kultur und Performance befreien können

  • Was modernes Recruiting von klassischem Sales unterscheidet (Spoiler: fast nichts)

  • Warum Polarisierung im Employer Branding kein Risiko, sondern ein Filter ist

  • Wie man Recruiting-Funnels baut, die tatsächliche Ergebnisse liefern

  • Welche Rolle Sparring auf Augenhöhe spielt, um als Unternehmer klarer und mutiger zu handeln

Ein Gespräch, das zeigt, wie wichtig es ist, sich als Führungskraft weiterzuentwickeln – und wie viel leichter Wachstum wird, wenn die Grundlagen wirklich stimmen.

Max Kraft ist Gründer und CEO der Partis AG, spezialisiert auf Recruiting in der Pharma- und Medizintechnikbranche.
Er hat ein Unternehmen aufgebaut, das in einem extrem kompetitiven Markt erfolgreich wächst – und dabei konsequent auf Kultur, klare Rollen und saubere Strukturen setzt.

Max verbindet unternehmerische Ambition mit einer außergewöhnlichen Bereitschaft, sich selbst und sein Unternehmen weiterzuentwickeln.
Er denkt Recruiting nicht als HR-Prozess, sondern als Business-Engine – und lebt vor, wie moderne Organisationen Mitarbeiterqualität, Haltung und Performance miteinander verzahnen.

Seine Offenheit und sein analytischer Blick machen ihn zu einem spannenden Gesprächspartner für alle, die ihre Organisation nach vorn bringen wollen.

LinkedIn von Max 

Homepage von Max

Podcast Folge 2 Cover

Folge 3

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Nach dem ersten Sieg beginnt das eigentliche Spiel

Mit Handball-Weltmeister Dominik Klein

In dieser Folge vom scale up Podcast spreche ich mit Dominik Klein – Handball-Weltmeister von 2007. Ein Mann, der weiß, was es heißt, im Team zu gewinnen.

Wir reden aber nicht nur über Titel, sondern über das, was dahinter steckt: Dankbarkeit. Für Trainer, für Führungskräfte – und für Unternehmer. Wann wurdet ihr das letzte Mal gelobt? Und wie sehr braucht euer Team das von euch?

Außerdem sprechen wir über Kapitänsrollen in Teams – und darüber, was passiert, wenn eine Mannschaft auf einem Plateau landet.
Wie kommt man da wieder raus – zurück in Bewegung, zurück ins Wachstum?

Ein Gespräch über Leistung, Haltung – und echtes Teamgefühl.

Diese Episode liefert klare, praxisnahe Impulse für moderne Führung:

  • Wie Wertschätzung und Professionalität ein Umfeld für Spitzenleistung schaffen

  • Was Kapitäne im Sport auszeichnet – und warum Unternehmen solche Rollen dringend brauchen

  • Welche Dynamiken in Mannschaften entstehen und wie sich diese 1:1 auf Organisationen übertragen lassen

  • Warum Klarheit über Rollen, Prozesse und Kommunikation kein „Nice to have“, sondern ein Leistungsfaktor ist

  • Wie Verantwortung wirkt, wenn man sie wirklich übergibt – und nicht nur pro forma

Dominik spricht ungefiltert darüber, wie Teams durch Haltung, Disziplin und Vertrauen wachsen – und wie man als Führungskraft den Rahmen dafür setzt.

Weitere Links:

Dominik Klein ist Handball-Weltmeister, ehemaliger Nationalspieler und Champions-League-Sieger.
Über ein Jahrzehnt lang war er Teil eines der erfolgreichsten Teams Europas – und hat erlebt, was es braucht, um eine Mannschaft über Jahre hinweg auf Titelkurs zu halten.

Heute übersetzt er dieses Wissen als ARD-Experte, Speaker und Mitgestalter leistungsstarker Organisationen auf Vereins- und Projektebene.
Dominik steht für Klarheit, Teamorientierung und eine Haltung, die Verantwortung einfordert und inspiriert.

Er bringt Perspektiven mit, die Führungskräften helfen, Teams zu entwickeln, die nicht nur funktionieren – sondern gewinnen.

Dominiks Webseite

Folge 2 - Mark Miller

Folge 2

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Warum Exit-Readiness schon heute wichtig ist

Mit Carlsquare-Gründer Mark Miller

In dieser Folge sprechen wir über eine Frage, die viele Unternehmer viel zu spät stellen: Was muss ich heute schon aufbauen, damit ein Exit später leicht wird – auch wenn ich noch weit weg bin? Spoiler: Exit-Fähigkeit ist oft einfach sauberes Skalieren.

Dazu habe ich Mark Miller, Co-Founder von Carlsquare, einer M&A-Boutique mit Fokus auf Tech, Software, Consumer und Life Science.
Und: Wenn du das Thema wirklich praktisch angehen willst – Marc und wir machen am 17. und 18. März einen intensiven 2-Tages-Workshop in Berlin.

Mehr Informationen zum Event

Dieses Gespräch verbindet strategische Tiefe mit echter Praxis aus über 25 Jahren M&A-Erfahrung. Die Folge zeigt, wie Unternehmer heute die richtigen Weichen stellen, um später echte Optionen zu haben, ganz ohne Exit-Druck:

  • Warum Unternehmen nur dann wertvoll sind, wenn sie ohne den Gründer funktionieren

  • Wie Skalierung, Reporting und zweite Führungsebenen die Basis für Freiheit schaffen

  • Weshalb Zahlen erst dann Kraft entfalten, wenn sie eine verständliche Geschichte erzählen

  • Welche Abhängigkeiten Investoren sofort abschrecken und warum man sie früh adressieren muss

  • Warum gute Vorbereitung im Exit-Prozess mehr Einfluss hat als Verhandlungstaktik

 
Nützliche Links:

Mark Miller ist Co-Founder von Carlsquare, einer internationalen M&A-Boutique mit Fokus auf Tech, Software, Consumer und Life Sciences.
Seit über 25 Jahren begleitet er Unternehmer bei Wachstum, Finanzierung, Zukäufen und Unternehmensverkäufen, in Europa und darüber hinaus.

Er kennt beide Seiten: den Aufbau eigener Unternehmen und die Perspektive von Investoren. Mark steht für Klarheit, Struktur und ehrliches Sparring auf Augenhöhe. Sein Anspruch ist nicht der schnelle Deal, sondern Unternehmen so aufzustellen, dass sie verständlich, unabhängig und nachhaltig wertvoll werden.

Ein Gesprächspartner, der Exit nicht als Ziel verkauft, sondern als logische Konsequenz guter Unternehmensführung.

Mark’s LinkedIn 

Podcast Folge 1 Cover

Folge 1

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Mentoring und Coaching für Unternehmer

Mit Unternehmercoach Stefan Merath

Zum Auftakt spreche ich mit Stefan Merath – seit 30 Jahren eine echte Legende im Unternehmer-Coaching.
 
Wir tauchen ein in die entscheidenden Fragen: Welche Hausaufgaben müssen vor dem Wachstum erledigt sein? Und wie bringst du dein Führungsteam dazu, Strategie wirklich zu leben? Eine Folge voller Praxis, Tiefe und Inspiration.

In diesem Gespräch tauchen wir gemeinsam ein in die Herausforderungen, Wendepunkte und Chancen des Unternehmertums:

  • Wie du erkennst, ob dein Unternehmen wirklich zu dir passt

  • Warum viele Wachstumsbremsen gar nicht im Markt liegen – sondern im System des Unternehmens

  • Was passiert, wenn ein Führungsteam ein gemeinsames Verständnis entwickelt

  • Weshalb Erfüllung ein viel stärkerer Kompass ist als Zufriedenheit

  • Wie regelmäßige Führungstage den Unterschied zwischen Chaos und Klarheit machen

Buchempfehlung:
Das Verunsicherungsbuch von Klaus Eidenschink

Stefan Merath ist seit Jahrzehnten einer der wichtigsten Unternehmerbegleiter im deutschsprachigen Raum.
Er hat selbst mehrere Unternehmen aufgebaut, verkauft, neu gestartet – und begleitet heute Unternehmerinnen und Unternehmer dabei, Organisationen zu schaffen, die wachsen und gleichzeitig ein erfülltes Leben ermöglichen.

Als Gründer von Unternehmercoach und Bestsellerautor bringt er eine seltene Mischung aus Erfahrung, Tiefgang und pragmatischer Klarheit mit.
Seine Sicht auf Führung, Wachstum und unternehmerische Verantwortung prägt seit Jahren die Arbeit vieler mittelständischer Unternehmen – und auch mein eigenes Denken.

Nütliche Links:

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